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Ein Blog von Stefan Schwarz

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Über mich

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Mein Name ist Stefan Schwarz. Ich bin völlig untätowiert und habe keinen Facebook-Account. Dafür habe ich schon einmal Rabattmarken bei REWE gestohlen und sie später sogar eingelöst, ohne rot zu werden. Ich lerne gerne Sprachen und letzten Sommer habe ich in einem irischen Pub gelernt, dass der Trinkspruch „Auf Euch!“ nicht mit „Up your’s!“ übersetzt wird, und es sogar überlebt. Meine Frau hat sich Ostern beim Kite-Jumpen den Ringfinger verletzt und es ist fraglich, ob sie ihn jemals wieder wird richtig gerade machen können.  Meine Friseuse hat mir gestanden, dass sie nicht liest. Ihr letztes Buch sei abwaschbar gewesen und habe von einem Ball, einer Ente und eine Lokomotive gehandelt. Meine Schwägerin hat ihren Job beim Kinderschminken verloren, nachdem sie zu einem Kind gesagt hat: „Geschminkt siehst du besser aus!“Mein Sohn rastet immer aus, wenn ich behaupte, dass Computerspielen aggressiv macht. Mein Tochter hat mich neulich gefragt, was Wollust ist. Ich habe geantwortet: Das ist, wenn man Lust auf Wolle hat.

144 Seiten mehr über mich in dem Buch „Ich höre dir zu, Schatz“

Mein Name ist weiterhin Stefan Schwarz. Als Kind bin ich nach dem Baden gern in der leeren Badewanne hin und her gerutscht. Heute passiert da nicht mehr viel. Dafür ist mein Wasserverbrauch jetzt geringer. Vor kurzem bin ich zu meiner Frau unter die Bettdecke gekrochen und habe ihr ins Ohr geflüstert, dass sie für sich genommen noch sehr gut aussieht. Dann musste ich wieder zurück kriechen. Meine Tochter kann Flick Flack auf dem Schwebebalken und Spagat im Türrahmen, aber man darf beim Erziehen nicht streng sein mit ihr, weil sie dann sofort losheult. Wenn man aber nicht streng ist, macht sie was sie will. Mein Schwiegervater ist erst 66 und Torwart beim Seniorenfußball. Wenn da jemand beim Spiel stirbt, wird er erstmal beiseite gelegt. Es ist eine andere Generation. Ich habe eine Zeitlang viel Chili gegessen, weil Chili gut gegen Prostatakrebs ist. Dann habe ich gelesen, dass man von viel Chili eher Magenkrebs kriegt. Es ist alles nicht so einfach. Mein Sohn hat lange, fettige Haare, aber wer hätte das nicht gerne? Meine Kollegin hat sich neulich mit einem alten Schulfreund getroffen. Sie sagte, er wäre ein bißcher dicker geworden. Und schwerer.

141 Seiten mehr über mich in dem Buch „Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut!“

Mein Name ist  immer noch Stefan Schwarz. Ich bin jetzt vierundvierzig Jahre alt und hatte einmal fast schon Blut im Urin. Es war aber doch nur, weil ich vorher Rote Bete gegessen hatte. Eine Freundin habe ich leider nicht mehr, weil ich meine Freundin geheiratet habe. Meine Frau dreht den Hitzeregler immer auf zehn, wenn sie Haferbrei für die Kinder macht. Ich dreh ihn immer auf sieben. Bei meiner Frau brennt der Haferbrei immer an und bei mir nicht. So geht das jetzt schon Jahre. Ich liebe meine Frau, obwohl es in puncto Haferbrei ein bißchen mühsam ist. Ich bin der Vater des Sohnes, den der Klassenlehrer in der Elternversammlung immer meint, wenn er „hier keine Namen nennen will“. Meine Tochter sagt gerne: „Du bist Kacki!“ zu anderen Menschen. Mein Lieblingsmusical ist  „My fair Lady“ und mein Lieblingsfilm ist „Fight Club“. Neulich hat sich herausgestellt, daß ich keine Hunde malen kann. Aber das braucht man ja auch fast nie.


126 Seiten noch mehr über mich in dem Buch „Mann in Not“

Meine Name bleibt Stefan Schwarz. Ich bin im Jahr der höchsten atmosphärischen radioaktiven Strahlenbelastung zur Welt gekommen. Ich bin von mehreren unabhängigen Meldestellen als „mittelgroß“ eingestuft worden, obwohl ich da wirklich nie jemanden kannte. Ich bin Judokreismeister in der Gewichtsklasse 32, 5 Kilogramm gewesen und fürchte keinen Menschen auf der Welt, sofern er nicht mehr als dieses Gewicht auf die Waage bringt. Ich habe das Abitur und zwei Kinder gemacht. In meiner Freizeit lese ich gerne oder fürchte mich vor eingebildeten Krankheiten. Ich bin in Potsdam geboren und lebe jetzt in Leipzig. Die Menschen sind eigentlich ganz nett hier und gar nicht so wie sie in den Medien immer dargestellt werden. Letztes Jahr hatte ich die Braunfäule in den Tomaten. Ich hab aber kein Gift gespritzt, obwohl ich dazu imstande wäre. Ich bin nämlich kein Pazifist, aber das ist wirklich mein einziges Laster.


128 Seiten noch viel mehr über mich in dem Buch „War das jetzt schon Sex?“

ANSONSTEN arbeite ich als Kolumnist bei der Zeitschrift „Das Magazin“

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