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Ein Blog von Stefan Schwarz

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Alarm in der Reithose

Wort der Woche

Sie haben den ersten Menschen ins All geschickt, aber sie waren nicht in der Lage, Garrincha zu decken.

Sportreporter Luis Mendes über die Niederlage der Sowjetunion gegen Brasilien bei der Fußball-WM

Über Hitlers Größenwahn ist viel geschrieben worden. Wenig bekannt ist jedoch die Tatsache, dass die Aufgeblasenheit des Führers eine sehr reale physische Grundlage hatte. Wie ich gerade Anton Neumayrs „Diktatoren im Spiegel der Medizin“ entnehme, litt Hitler nach seinem Wechsel zur vegetarischen Ernährung im Jahre 1931unter erheblichen Flatulenzen, die er auch mit „Dr. Köster’s Antigas-Pillen“ nicht in den Griff bekam. Diese von ihm und seiner Umgebung als „Darmkoliken“ euphemisierten Gasansammlungen prägten Adolfs Hitlers Verhalten in einem Maße, dass es angezeigt scheint, die Geschichte noch einmal unter den Blickwinkel der Blähungsproblematik zu betrachten.

Vieles erklärt sich , wenn man Hitler als einen von Fürzen und Furzwünschen gequälten Reizdarmpatienten betrachtet. So scheint es mir, als könne das sprunghafte Verhalten, der Wechsel von abwesender Versunkenheit zu aufdringlicher Geselligkeit, dem oft berichteten Charakteristikum Hitlers, seine Erklärung nicht in schlechter Erziehung sondern in schlechter Verdauung haben. Natürlich wirkt ein Mann, der unter allen Umständen zu verhindern versucht, dass eine Gasblase durch seine Eingeweide in Richtung Ausgang wandert, abwesend. Der starre, quasi nach innen gewendete Blick, das Hineinhorchen in den Progress der Windwanderung, machen eine aufmerksame Teilnahme am Gespräch unmöglich, wie jeder, das mal erleben musste, bestätigen wird. Wenn aber erst einmal das böse Hosenknattern verhindert war, wenn der arge Wind leise und schmeichelnd passiert, lebte Hitler sichtlich auf, wurde haptisch, fasste seine Gesprächspartner oft auch am Arm, um sie plaudernd vom Ort des Geschehens fortzubringen, natürlich nur, um seinen Dunst sozusagen führerlos im Raum stehen zu lassen.

Auch die rätselhaften Selbstmorde seiner Geliebten oder Favoritinnen erscheinen angesichts der Tatsache, dass gegen Hitler niemand anstinken konnte, schon sehr viel erklärlicher. Könnte es sein, dass die Fenstersprünge wenigstens von zweien seiner Damen nicht direkt suizidal intendiert waren, sondern einem plötzlichen Frischluftbedürfnis folgten?

Was ist mit den Explosionen, die Hitler immer wieder wunderbarerweise überlebte? Roch Hitler im Bürgerbräukeller, als alleiniger Verursacher der inflammablen Gasmischung, das Unheil in der Luft lag? Verließ er vorzeitig das Gebäude, nachdem nicht Georg Eisler, sondern er selbst dort einen Koffer hatte stehen lassen, wie ihn nur fanatische Leguminosenkost hervorbringen kann? Ist das ungewöhnlich strenge Rauchverbot in der Umgebung des Führers nicht als Langzeitlungenkrebsprophylaxe gedacht, sondern ein Gebot simpelsten Arbeitsschutzes gewesen? Welche Funktion hatte Hitlers kurzer Schnurrbart? Was hat Hitler am Abend vor dem Treffen in der „Wolfsschanze“ gegessen?

Wir wissen es nicht. Möglich, dass die Erforschung des Einflusses von krankhaften Körpervorgängen auf die Seelenlage von historischen Figuren selber pathologischen Ursprungs ist.

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